Herzlich Willkommen bei Paddelprofi - deiner Kanuschule in Konstanz am Bodensee und Stralsund an der Ostsee

Paddelprofi ist deine Kanuschule in Konstanz am Bodensee sowie in Stralsund an der Ostsee. Beide Kanuschulen liegen direkt am Ufer des Bodensees bzw. am Ufer des Sunds / Ostsee. In unserem umfangreichen Kursprogramm bieten wir dir Wochenendkurse im Kajak. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in unseren Kajakkursen und Kanukursen auf dem Tourenkajak und Seekajakfahren. In kleinen Gruppen erlernst du vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen individuell Paddel- und Sicherheitstechniken. Egal, ob du abends eine Runde auf dem See drehen willst oder Urlaubstouren auf dem Meer planst. Wir bereiten dich optimal auf dein Vorhaben vor.

 

Durch unsere langjährige Erfahrung im Führen von Kajaktouren und Kanutouren sowie in der Durchführung von Kajakkursen und Kanukursen garantieren wir dir Sicherheit, Spaß und höchste Qualität bei gleichzeitig besten Lernerfolgen durch optimale Betreuung.

 

Überzeuge dich selbst von unserem Kurs- und Tourenangebot! Gerne unterstützen wir dich auch bei deiner ganz individuellen Touren- oder Urlaubsplanung sowie bei geplanten Neuanschaffungen von Material.

 

Wir wünschen dir viel Freude beim Surfen auf unserer Seite.

 

Dein Paddelprofi Team

 

PS: Solltest du Fragen, Anmerkungen oder Vorschläge zu unseren Angeboten oder unserer Seite haben, zögere nicht uns eine Nachricht zukommen zu lassen.

Kajakkurse / Kanukurse Bodensee und Ostsee

Kajaktouren / Kanutouren Bodensee und Ostsee

Neuigkeiten auf einen Blick:

Sa

05

Mai

2018

Schnupperkurse und Kajaktouren Bodensee

 

Schnupperkurse

 

Wir haben weitere Kajak Schnupperkurstermine am Bodensee für euch online gestellt. Wolltest du schon immer wissen, ob Kajakfahren der richtige Sport für dich ist? Dann besuche einen Kajakschnupperkurs und überzeuge dich selbst von der Schönheit dieser Sportart!

zu den Schnupperkursen

 

Kajak Tagestouren auf dem Bodensee

 

Unsere Kajaktouren auf dem Bodensee haben nun auch Termine für 2018 bekommen. Wenn du also schon immer mal auf dem Bodensee paddeln wolltest, die Natur und das Wasser genießen möchtest, dann solltest du dich für eine unserer spannenden Kajaktagestouren entscheiden!

zu den Kajak Tagestouren

Mi

04

Apr

2018

Der achte und letzte Tourtag

Die Sonne scheint, endlich! Und warmer Frühling liegt in der Luft! So geht alles viel leichter. Heute bringt mich nichts aus der Ruhe. Mit Vergnügen paddel ich die letzten Kilometer. 
Es dauert nicht mehr lange da wechselt die Basler VorstadtIndustrie die mit Bäumen und Büschen bewachsenen Ufer ab. Hohe Türme, die irgendwas speichern, dominieren das Bild und Transportschiffe liegen vor Anker. Ich komme mir sehr klein in meinem Boot vor. Ich erreiche die letzte StauStufe und feiere innerlich, jippie alle UmtrageStellen geschafft! Auf dem Weg zurück zum Wasser komme ich an einer WagenBurgBar vorbei. Viele kleine, bunt angestrichene Wohnwagen stehen beisammen und man kann sich gemütlich mit einem Getränk hinsetzen und den Augenblick genießen. Genau das mach ich mit Kakao.
Danach geht es durch Basel. Das ist das erste Mal, dass ich eine so große, mir unbekannte Stadt zu Wasser erreiche. Das Stadtbild, was sich vor mir ausbreitet, erinnert mich an alte Zeichnungen von Städten, die ich schon oft gesehen hab und hier gibt es das noch in Lebensgröße! Viele Menschen genießen das schöne Wetter am Wasser und ich komme an einigen Stellen vorbei, wo Fussgänger mit einer Seilfähre über den Rhein setzen können. 
Hinter der Altstadt geht es noch ein Stücklein, bis wieder Industrie einsetzt.
Und dann bin ich in Hunningue, zu deutsch Hünnigen. Das ist schon Frankreich. Obwohl ich das eigentlich wusste, überrascht es mich. Da gibt es eine Grenze, eigentlich nicht viel mehr als eine Linie und zack ist alles gleich anders auf eine Art. Das heißt, ich bin heute durch drei Länder gepaddelt!
Meine Tour geht hier zu Ende und ich bin heilfroh Matthias von Globbepaddler anzutreffen. Matthias erkennt sofort, dass mein gelber Begleiter Cabalitto heißt...ich Blitzmerker habe das nicht erkannt...
Auf jeden Fall hat Cabalitto hier bis zu seiner Rückfahrt nach Konstanz ein gutes Plätzchen. Ich selber kann auch erst mal bei Matthias und seiner Christine unterkommen und bin von Herzen dankbar. 
Mal schauen was sich buchbinderisch oder in der Art für mich hier in Basel ergibt. 
Vielen Dank euch fürs Lesen. Und ein riesen Dankeschön an dich Robert, dass du mir diese Tour möglich gemacht hast. 
Das Leben ist manchmal wie ein Sack voller Geschenke, ganz wunderbar.

Di

03

Apr

2018

Die siebte Tourtag

Am OsterSonntag erwache ich müde, schaue kurz aus dem Zelt. Es ist mausgrau draußen und ich beschließe weiter zu schlafen bis kurz vor elf, wo geschäftiges Treiben um mich herum einsetzt und ich es aus dem Zelt wage. Hey, sogar die Sonne kommt raus. Das motiviert mich und ratz, fatz bin ich startklar. Eine kleine Tour werde ich heute machen, nicht so weit und den Rest lasse ich mir für morgen, wo das Wetter wieder besser werden soll. 
Kaum bin ich losgepaddelt, bilden Wolken einen dichten Teppich, Wind zieht auf und bläst mir den Regen ins Gesicht. Paddeln ist angesagt und nicht aufgeben. Das ist eine gute Gelegenheit einfach mal schreiend Dampf abzulassen, hört ja keiner und es tut gut. 
Nach einer FlussWindung baut sich vor mir Industrie auf. Der Anblick der trostlosen und tristen Gebäude passt zum Wetter. Was da wohl produziert wird?
Immer wieder fliegen Eisvögel vor mir her, wie ein blauer Pfeil verschwinden sie immer wieder in irgendwelchen Löchern an den Seitenufern, sodass ich sie nie von nahem betrachten kann.  
Nach etwa 10km erreiche ich auf der rechten Seite einen PrivatCampingPlatz auf der gegenüberliegenden Seite liegt Augst. Der Platz ist gut von der WasserSeite über einem kleinen Steg zu erreichen und seine Bewohner erweisen sich als sehr gastfreundlich für Eine-Nacht-Camper.
Abends reist der Himmel auf. Es gibt einen wunderschönen Sonnenuntergang und eine sternenklare Nacht mit hell leuchtenen Mond.

Mo

02

Apr

2018

Der sechste Tourtag

Hui, schon Samstag und leider schon wieder grau und etwas kühl am Morgen. Nicht viel nachdenken und los!
Schnell sind meine Begleiter wie Zelt und so weiter im Kajak verstaut und weiter gehts. 
Vor mir taucht ein buntes Stadtbild auf, das mich denken lässt "Schön, Mittelmeer...stopp! Das ist doch der Rhein! Das Wetter bestätigt es!" Der Name dieser Stadt ist Laufenburg. Am Kraftwerk dahinter, boote ich aus,  amüsiere mich an Land für die an die Bootsführer gerichteten Anweisungen und mache mich auf dem Landwege in die Stadt. Durch kleine Gassen tappe ich und bewundere die Häuser und Verwinklungen, die einen Menschen, der modernen Städtebau gewohnt ist, ganz schön ins Rotieren bringt. Links herum, rechts herum, hoch, runter, hier ein Treppchen und dort noch eine....was macht man, wenn man hier wohnt und ein Auto hat?
Nach einer Weile wirds mir kühl und ich beschließe weiterzupaddeln. Das hält gut warm. Doch zunächst muss das Kajak zurück in Wasser. Ich finde mich an einem elektrischen Schrägaufzug wieder. Die WasserOberfläche liegt circa 5m tiefer...Ich kann nicht herausfinden, wie man dieses Ding in Gang setzt, außerdem ist es mir unheimlich. So begeben wir, das Kajak und ich, uns auf eine Wanderung. So wirds mir auch wieder warm. Nach einem Weilchen gelangen wir zu einem FischereiVerein, wo das Wasser wieder ebenerdig erreichbar ist. 
Am nächsten Kraftwerk in Säckingen bin ich wieder etwas überfordert. Raus ist kein Problem, aber wie wieder ins Wasser, denn hier gibt es für unmotorisierte Boote keine Rampe, sondern Stufen....ein Pärchen kommt vorbeisparziert, er Schweizer, sie von den Philippinen. Wir kommen ins Gespräch und sie helfen mir. Problem erkannt, Problem gebannt! 
Dies wird ein langer Paddeltag, denn ich will die Autobahn zu meiner rechten in der Nacht nicht hören. So paddel ich bis nach Schwörstadt, wo mich Kai vom örtlichen Kanuclub fast gleich am Wasser herzlich empfängt.

So

01

Apr

2018

Der fünfte Tourtag

Heute ist Karfreitag. Ich verliere so langsam das Gefühl für die Wochentage. Es gefällt mir durch diese menschenleere Landschaft zu fahren, eine kleine Wildnis in unserer zivilisierten Welt. Die Zeit wird unbedeutend und nebensächlich. 
Ich passiere die Koblenzer Laufen. Der Pegel hier ist im Vergleich zum Bodensee sehr hoch. Irgendwer, wer hab ich vergessen, hat mir erzählt, dass das Wasser aus dem Bodensee abgelassen wird, weil man befürchtet, dass es zu einer starken Schneeschmelze kommt. Gut für mich. Ich kann mich so gut durch die Koblenzer Laufen schaukeln lassen. 
Zur Mittagszeit kommt die Sonne raus. Ich mache ein ausgiebiges Päuschen und lasse mich bescheinen. Hoffentlich war es das jetzt mit dem Regen, hoffe ich. 
Am Nachmittag taucht das Atomkraftwerk auf der Schweizer Seite bei Bernau in voller Größe vor mir auf. Gestern habe ich schon aus der Ferne die Wolken gesehen, die es aus seinem Kühlturm bläst. Brisanz und Gefährlichkeit strahlt es aus. So manche Bedenken steigen in mir auf. An dem WasserKraftWerk dahinter komme ich mit Anwohnern ins Gespräch, für die der Anblick schon ganz normal geworden ist, aber begeistert sind sie nicht, auch wenn es damit viele Arbeitsplätze gibt....
Mittlerweile haben die Wolken wieder die Vorherschaft am Himmel übernommen und es nieselt immer mal wieder so vor sich hin. Ich halte Ausschau nach einem Campingplatz, den es hier, laut Karte, irgendwo geben muss, vergeblich. Aber ich entdecke ein kleines Häusschen und frage vorsichtig an, ob ich hier mein Zelt aufschlagen könnte. Mich begrüßt als erstes Diego, der Hund des Hauses. Dann kommen Moni und Franz dazu und sagen Ja. Prima. Am Abend treffen wir uns auf Tee und Kaffee und ich erfahre, dass immer wieder Menschen mit ihren ganz eigenen, lustigen, kleinen Geschichten hier stranden...vielen Dank euch beiden für diesen gemütlichen Abend.