Die siebte Tourtag

Am OsterSonntag erwache ich müde, schaue kurz aus dem Zelt. Es ist mausgrau draußen und ich beschließe weiter zu schlafen bis kurz vor elf, wo geschäftiges Treiben um mich herum einsetzt und ich es aus dem Zelt wage. Hey, sogar die Sonne kommt raus. Das motiviert mich und ratz, fatz bin ich startklar. Eine kleine Tour werde ich heute machen, nicht so weit und den Rest lasse ich mir für morgen, wo das Wetter wieder besser werden soll. 
Kaum bin ich losgepaddelt, bilden Wolken einen dichten Teppich, Wind zieht auf und bläst mir den Regen ins Gesicht. Paddeln ist angesagt und nicht aufgeben. Das ist eine gute Gelegenheit einfach mal schreiend Dampf abzulassen, hört ja keiner und es tut gut. 
Nach einer FlussWindung baut sich vor mir Industrie auf. Der Anblick der trostlosen und tristen Gebäude passt zum Wetter. Was da wohl produziert wird?
Immer wieder fliegen Eisvögel vor mir her, wie ein blauer Pfeil verschwinden sie immer wieder in irgendwelchen Löchern an den Seitenufern, sodass ich sie nie von nahem betrachten kann.  
Nach etwa 10km erreiche ich auf der rechten Seite einen PrivatCampingPlatz auf der gegenüberliegenden Seite liegt Augst. Der Platz ist gut von der WasserSeite über einem kleinen Steg zu erreichen und seine Bewohner erweisen sich als sehr gastfreundlich für Eine-Nacht-Camper.
Abends reist der Himmel auf. Es gibt einen wunderschönen Sonnenuntergang und eine sternenklare Nacht mit hell leuchtenen Mond.